01.03.-07.03.2004, zion-bryce canyon-kanab-lake powell-grand canyon-flagstaff-prescott-phoenix

sind bereits um 8:00 uhr im zion national park unterwegs, kalt. das eis bildet im sand akanthusranken. weeping rock, ein bogenförmiger felsüberhang von dem es konstant regnet. spaziergang zu den emerald ponds, wasserfälle die unten als schnee ankommen, am ende des tages fahrt zum talausgang durch tunnel und exzellenter blick ins tal. am abend regen und schlechte vorhersage für morgen.




jürgens gepäck ist nachgeliefert worden.
wieder früh los richtung bryce canyon, auf der fahrt überrasch-enderweise gutes wetter, im bryce canyon (8000 fuss=2400 m) aber viel schnee und bewölkt, spaziergang zu den hoodoos und zur wall street im bryce canyon amphitheatre. der grösste teil des parks ist wegen des schnees gesperrt, enttäuschung.


entscheidung gegen den besuch weiterer parks in utah wegen des wetters. wir fahren weiter bis kanab, arizona. übernachten dort im best western motel. schöne umgebung mit den red cliffs, aber unbefriedigender tag.
am nächsten morgen fantastisches wetter. wir fahren auf der alten 89 (A89) zum lake powell, vorbei an den vermillon cliffs und dem cinematischen cliff dwellers. die landschaft und die farben am lake powell sind spitze, aber für eine bootstour finden sich nicht genug interessenten, nebensaison halt.


nach lake powell gehts bergab, deshalb beschleunige ich mal kurz auf 80 miles statt 65, vorbei am versteckt geparkten highway patrol car, das sich prompt an unsrere verfolgung macht, nach einigen meilen aber wieder beidreht, glück gehabt.
weiter zum sonnenuntergang am grand canyon. wir fahren die verschiedenen zugänglichen aussichtspunkte und sind schwer beeindruckt. dagegen sind zion und bryce lego. im grand canyon village finden wir noch unterkunft direkt am rim (rand) in der bright angel lodge und geniessen dort ein reichliches und guenstiges abendessen.

wir haben es geschafft und sind früh genug aufgestanden für den sonnenaufgang, ein erlebnis wegen der sich minütlich ändernden lichtstimmungen, ein 10-minütigen schneetreiben, dann klart es nochmal auf. nach dem frühstück nehmen wir den shuttle zum west rim, ich spaziere noch 1 1/2 stündchen am abgrund (ein stop heisst abyss) entlang zum dorf zurück. über die berge, wieder schneetreiben, fahren wir nach flagstaff wo wir zwei tage im historischen monte vista hotel residieren, im jon bon jovi room (hat hier performt). wir schlendern via route 66 zum unicampus, der ziemlich verlassen wirkt und finden heraus, was diesen ort regiert: es sind die kilometerlangen güterzüge die den kleinen bahnhof alle 5 minuten passieren und dabei ihr durch den ganzen ort hallendes hornsignal blasen, tag und nacht.
am abend schneesturm, am morgen 25 zentimeter schnee auf dem auto, aber strahlender sonnenschein. richtung osten: walnut canyon (indianerruinen) natürlich gesperrt, schnee. meteor crater ein $12 rip-off. dagegen ist die abfahrt davor, nach two guns sehr fotogen verlassen. richtung norden: sunset crater, vulkanland-schaft und schöner wald, noch besser: wupatki national monu-ment. verschiedene indianerruinen aus roten felsplatten im schönsten nachmittagslicht. abends charlies weinbar und country in der monte vista lounge, the believers aus seattle, willkommene abwechslung zum dröhnen der züge.

die amerikanischen steckdosen erfordern eigentlich ein eigenes kapitel, aber auf jeden fall eine menge improvisation.

am morgen des 06.03. ersetze ich die am 21.02. vom coyoten gestohlenen campingtöpfe, dann auf nach dem bildhübschen sedona. leider samstag, wir flüchten vor den touristenmassen richtung der alten geister-minenstadt jerome, eine skurrile mischung aus rentnertouristen und harten bikern auf harleys, aus den zwei bars schallt nachmittägliche livemusik auf die strasse.
am abend über berg und serpentinen nach prescott -motto: where pines and cactus meet. wir steigen auf der whiskey row im st. michaels ab. prescott besteht aus saloons und kirchen, bevölkert von bärtigen (schnauzer oder voll) cowboys und bikern, countrymusik live. die minderjährige jugend lauscht einer heavy-metal-schülerband open-air vor dem courthouse, dem zentralen platz in prescott.

 

 

 

am 07.02. nach phoenix, davor stop in arcosanti, der gescheiterten utopie des architekten paulo soleri, unfertige aber interessante arcology in der wüste, leider voll schlechtem anthropo-steiner-kunsthandwerk. in phoenix motel neben downtown, dem ort in phoenix mit dem geringsten verkehr. im heard museum erleben wir die letzten stunden des jährlichen indian art fair und am abend treffen wir shanas mum and dad, marietta und dale zum sonnenuntergang im drehrestaurant des hyatt, gefolgt von mexikanischem essen in shanas lieblingsrestaurant. ein schöner tagesabschluss.