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bereits um 8:00 uhr im zion national park unterwegs, kalt. das eis bildet
im sand akanthusranken. weeping rock, ein bogenförmiger
felsüberhang von dem es konstant regnet. spaziergang zu den emerald
ponds, wasserfälle die unten als schnee ankommen, am ende des tages
fahrt zum talausgang durch tunnel und exzellenter blick ins tal. am
abend regen und schlechte vorhersage für morgen.

jürgens
gepäck ist nachgeliefert worden. wieder früh los richtung bryce canyon,
auf der fahrt überrasch-enderweise gutes wetter, im bryce canyon (8000 fuss=2400
m) aber viel schnee und bewölkt, spaziergang zu den hoodoos und zur wall
street im bryce canyon amphitheatre. der grösste teil des parks ist wegen
des schnees gesperrt, enttäuschung.
entscheidung
gegen den besuch weiterer parks in utah wegen des wetters. wir fahren
weiter bis kanab, arizona. übernachten dort im best western motel.
schöne umgebung mit den red cliffs, aber unbefriedigender tag.
am nächsten morgen fantastisches
wetter. wir fahren auf der alten 89 (A89) zum lake powell, vorbei an den vermillon
cliffs und dem cinematischen cliff dwellers. die landschaft und die farben
am lake powell sind spitze, aber für eine bootstour finden sich nicht genug
interessenten, nebensaison halt.

nach
lake powell gehts bergab, deshalb beschleunige ich mal kurz auf 80 miles statt
65, vorbei am versteckt geparkten highway patrol car, das sich prompt an unsrere
verfolgung macht, nach einigen meilen aber wieder beidreht, glück gehabt. weiter
zum sonnenuntergang am grand canyon. wir fahren die verschiedenen zugänglichen
aussichtspunkte und sind schwer beeindruckt. dagegen sind zion und bryce lego.
im grand canyon village finden wir noch unterkunft direkt am rim (rand) in der
bright angel lodge und geniessen dort ein reichliches und guenstiges abendessen.
wir
haben es geschafft und sind früh genug aufgestanden für den
sonnenaufgang, ein erlebnis wegen der sich minütlich ändernden
lichtstimmungen, ein 10-minütigen schneetreiben, dann klart es
nochmal auf. nach dem frühstück nehmen wir den shuttle zum
west rim, ich spaziere noch 1 1/2 stündchen am abgrund (ein stop
heisst abyss) entlang zum dorf zurück. über die berge,
wieder schneetreiben, fahren wir nach flagstaff wo wir zwei tage im
historischen monte vista hotel residieren, im jon bon jovi room
(hat hier performt). wir schlendern via route 66 zum unicampus,
der ziemlich verlassen wirkt und finden heraus, was diesen ort regiert:
es sind die kilometerlangen güterzüge die den kleinen bahnhof
alle 5 minuten passieren und dabei ihr durch den ganzen ort hallendes
hornsignal blasen, tag und nacht.
am
abend schneesturm, am morgen 25 zentimeter schnee auf dem auto, aber
strahlender sonnenschein. richtung osten: walnut canyon (indianerruinen)
natürlich gesperrt, schnee. meteor crater ein $12 rip-off. dagegen
ist die abfahrt davor, nach two guns sehr fotogen verlassen.
richtung norden: sunset crater, vulkanland-schaft und schöner wald,
noch besser: wupatki national monu-ment. verschiedene indianerruinen
aus roten felsplatten im schönsten nachmittagslicht. abends charlies
weinbar und country in der monte vista lounge, the believers
aus seattle, willkommene abwechslung zum dröhnen der züge.
die
amerikanischen steckdosen erfordern eigentlich ein eigenes kapitel,
aber auf jeden fall eine menge improvisation.
am morgen des 06.03. ersetze ich die am 21.02.
vom coyoten gestohlenen campingtöpfe, dann auf nach dem bildhübschen
sedona. leider samstag, wir flüchten vor den touristenmassen richtung der
alten geister-minenstadt jerome, eine skurrile mischung aus rentnertouristen und
harten bikern auf harleys, aus den zwei bars schallt nachmittägliche livemusik
auf die strasse. am abend über berg und serpentinen nach prescott -motto:
where pines and cactus meet. wir steigen auf der whiskey row im st. michaels
ab. prescott besteht aus saloons und kirchen, bevölkert von bärtigen
(schnauzer oder voll) cowboys und bikern, countrymusik live. die minderjährige
jugend lauscht einer heavy-metal-schülerband open-air vor dem courthouse,
dem zentralen platz in prescott.   
am 07.02. nach phoenix, davor stop in arcosanti, der gescheiterten
utopie des architekten paulo soleri, unfertige aber interessante arcology
in der wüste, leider voll schlechtem anthropo-steiner-kunsthandwerk.
in phoenix motel neben downtown, dem ort in phoenix mit dem geringsten
verkehr. im heard museum erleben wir die letzten stunden des jährlichen
indian art fair und am abend treffen wir shanas mum and dad, marietta
und dale zum sonnenuntergang im drehrestaurant des hyatt, gefolgt von
mexikanischem essen in shanas lieblingsrestaurant. ein schöner
tagesabschluss. |